Lieder Live #2 Schumann

Welcome to Lieder Live! A concert series where showcasing the greats of the lieder genre - European art songs from the last 300 years.
We started our first Lieder Live with songs by Mozart - someone whom I consider defined the next hundred years of lieder, back in the late 1700's.

 

This time we present lieder by Schumann - a composer who is considered one of the most important song composers of all times. He composed most of his songs in the years around 1840, when he married Clara Schumann.  
At Lieder Live #2 we will present for you a group of his most lovely and dear songs, more info will soon appear!

On all Lieder Live concerts I'm joined by my colleague the fabulous pianist Ole Christian Haagenrud.

#liederlive

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Lieder Live #1 Mozart

here

Program

Sunday June 7th at 20:00 
 

Der Nussbaum, op. 25, no. 3

Die Lotusblume, op. 25, no. 7

Nur wer die Sehnsucht kennt, op. 98, no. 3

Heiss' mich nicht reden, heiss' mich schweigen, op. 98, no. 5

So lasst mich scheinen, bis ich werde, op. 98, no. 9

Du bist wie eine Blume, op. 25, no. 24

Wanderlied, op. 35, no. 3

Was will die einsame Träne, op. 25, no. 21

Dein Angesicht, op. 127, no. 2

Lied der Suleika, op. 25, no. 9

Ständchen, op. 36, no. 2

Widmung, op. 25, no. 1

Texts and Translations

Der Nussbaum

Es grünet ein Nußbaum vor dem Haus,

Duftig,

Luftig

Breitet er blättrig die Äste aus.

 

Viel liebliche Blüten stehen dran;

Linde

Winde

Kommen, sie herzlich zu umfahn.

 

Es flüstern je zwei zu zwei gepaart,

Neigend,

Beugend

Zierlich zum Kusse die Häuptchen zart.

 

Sie flüstern von einem Mägdlein,

Das dächte 

die Nächte 

und Tagelang, wusste, ach! selber nicht was.

 

Sie flüstern - wer mag verstehn so gar

Leise

Weis

Flüstern von Bräut'gam und nächstem Jahr.

 

Das Mägdlein horchet, es rauscht im Baum;

Sehnend,

Wähnend

Sinkt es lächelnd in Schlaf und Traum.

A walnut tree stands greenly

in front of the house,

fragrantly and airly

spreading out its leafy branches.

 

Many lovely blossoms does it bear; gentle

winds

come to caress them.

 

They whisper, paired two by two, gracefully

inclining

their tender heads to kiss.

 

They whisper of a maiden

who thinks

day and night

long of... but alas! she does not herself know!

 

They whisper - who can understand such a

soft song?

- they whisper of a bridegroom and of the coming year.

 

The maiden listens,

the tree rustles;

yearning,

hoping,

she sinks smiling into sleep and dream.

Et nøttetre grønnes utenfor huset,

Duftig

Luftig

Brer det sine grener utover.

 

Mange vakre blomster bærer det;

Milde

Vinder

Kommer for hjertelig å omfavne dem.

 

De hvisker sammen to og to,

Neiende,

Bøyende

Sine hoder for å gi et kyss.

 

De hvisker om en liten pike

som tenkte

natt og dag,

men visste, akk! selv ikke hva hun skulle gjøre.

 

De hvisker – hvem kan forstå en så 

svak

sang

de hvisker om en brudgom og om neste år.

 

Piken hoster, det rasler i treet;

lengtende,

håpende

synker hun smilende ned i søvn og drømmer.

Die Lotusblume

Die Lotosblume ängstigt

Sich vor der Sonne Pracht

Und mit gesenktem Haupte

Erwartet sie träumend die Nacht.

 

Der Mond, der ist ihr Buhle

Er weckt sie mit seinem Licht,

Und ihm entschleiert sie freundlich

Ihr frommes Blumengesicht,

 

Sie blüht und glüht und leuchtet

Und starret stumm in die Höh';

Sie duftet und weinet und zittert

Vor Liebe und Liebesweh.

The Lotus-flower doth languish Beneath the sun's fierce light;

With drooping head she waiteth

All dreamily for night.

 

The Moon is her true lover,

He wakes her with his glance:

To him she unveils gladly

Her gentle countenance.

 

She blooms and glows and brightens, Intent on him above,

Exhaling, weeping, trembling,

With ever-yearning love.

Lotusblomsten engster seg 

i solens prakt

Og med senket hode

venter hun drømmende på natten.

 

Månen er hennes elsker,

han vekker henne med sitt lys,

og for ham avslører hun vennlig

sitt fromme blomsteransikt.

 

Hun blomstrer og gløder og lyser

og stirrer stumt mot det høye;

hun dufter og gråter og skjelver

av kjærlighet og kjærlighetssorg.

Nur wer die Sehnsucht kennt

Nur wer die Sehnsucht kennt

Weiß, was ich leide!

Allein und abgetrennt

Von aller Freude

Seh ich an's Firmament

Nach jener Seite.

Ach, der mich liebt und kennt,

Ist in der Weite.

Es schwindet mir, es brennt

Mein Eingeweide.

Nur wer die Sehnsucht kennt

Weiß, was ich leide!

Only one who knows longing

Knows what I suffer!

Alone and cut off

From all joy,

I look into the firmament

In that direction.

Ah! he who loves and knows me

Is far away.

I am reeling,

My entrails are burning.

Only one who knows longing

Knows what I suffer!

Bare den som lengselen kjenner
Vet hva jeg lider!
Alene og atskilt
Fra alle gleder,
Ser jeg på himmelhvelvet
Til alle sider. 
Akk! den som elsker og kjenner meg,
Er langt unna.
Det gjør meg svimmel, det brenner
Mitt indre.
Bare den som kjenner lengselen
Vet hva jeg lider!

Heiss' mich nicht reden

Heiß mich nicht reden,

heiß mich schweigen,

Denn mein Geheimniß ist mir Pflicht;

Ich möchte dir mein ganzes Innre zeigen,

Allein das Schicksal will es nicht.

 

Zur rechten Zeit vertreibt der Sonne Lauf

Die finstre Nacht, und sie muß sich erhellen;

Der harte Fels schließt seinen Busen auf,

Mißgönnt der Erde nicht die tiefverborgnen Quellen.

 

Ein jeder sucht im Arm des Freundes Ruh,

Dort kann die Brust in Klagen sich ergießen;

Allein ein Schwur drückt mir die Lippen zu

Und nur ein Gott vermag sie aufzuschließen.

Bid me not speak, bid me be silent,

For to keep my secret is my duty,

To you I would bare my soul,
But fate wills against it.

In due time the sun’s path dispels
The dark night, and it must brighten;
The hard rock unlocks its bosom,
Not begrudging the earth access to its deeply concealed springs.

 

We each seek peace in a friend’s embrace, There the soul can pour out its sorrow;

But an oath has sealed my lips,
And only a god can unlock them.

Få meg ikke til å tale, få meg til å tie,

for det å beholde min hemmelighet er min plikt,

Jeg ville gjerne gi deg av mitt indre,

men skjebnen taler imot det.

I den rette tid fordriver solens gang den mørke natt, og den må la seg opplyse.

Den harde steinen åpner sitt bryst,

uten motvillig å gi jorden tilgang til dine dypt gjemte kilder.

Enhver søker fred i en venns armer,

der kan brystet øse ut sine klager;

Men en ed alene har forseglet mine lepper,

og kun en gud kan lukke dem opp.

So lasst mich scheinen

So lasst mich scheinen, bis ich werde, Zieht mir das weisse Kleid nicht aus! Ich eile von der schönen Erde
Hinab in jenes feste Haus.

Dort ruh‘ ich eine kleine Stille, Dann öffnet sich der frische Blick; Ich lasse dann die reine Hülle, Den Gürtel und den Kranz zurück.

 

Und jene himmlischen Gestalten
Sie fragen nicht nach Mann und Weib, Und keine Kleider, keine Falten Umgeben den verklärten Leib.

 

Zwar lebt‘ ich ohne Sorg‘ und Mühe, Doch fühlt‘ ich tiefen Schmerz genung. Vor Kummer altert‘ ich zu frühe;
Macht mich auf ewig wieder jung!

So let me seem, till I become,
Do not remove my raiment white, I hasten from this lovely Earth, Below into that dwelling dark.

There I shall rest awhile in peace, Until the time with sight restored, I leave behind this mortal frame, The girdle and the garland.

 

For there amongst celestial beings, No heed they pay to man and woman, No clothes, no flowing garments will Enfold my body now transfigured.

 

I’ve had, ‘tis true, no frets or cares,
Of sorrows, though, I’ve known my share, From grief I’ve aged before my time; Restore to me eternal youth!

Slik la meg framstå, til jeg blir slik,

ta ikke fra meg det hvite klede!

Jeg iler fra denne vakre jord

ned til det solide rom.

Der skal jeg hvile en liten tid,

før det friske blikk skal åpne seg.

Jeg forlater da denne dødelige ramme,

beltet og kransen.

Og enhver himmelsk skapning

vil ikke spørre meg etter mann eller kvinne,

og ingen klær, ingen antrekk

omgir mitt forklarte legeme.

Riktignok levde jeg uten sorg eller møye,

dog har jeg følte dype smerter.

Av bekymringer ble jeg for tidlig gammel;

Gjør meg for evig ung!

Du bist wie eine Blume

Du bist wie eine Blume

so hold und schön und rein;

ich schau' dich an,

und Wehmut schleicht mir ins Herz hinein.

 

Mir ist, als ob ich die Hände

aufs Haupt dir legen sollt',

betend, daß Gott dich erhalte

so rein und schön und hold.

Thou seemest like a flower,

So pure and fair and bright;

A melancholy yearning

Steals o'er me at thy sight.

 

I fain would lay in blessing

My hands upon thy hair,

Imploring God to keep thee,

So bright and pure, and fair.

Du er som en blomst,

så vakker og skjønn og ren;

jeg ser på deg,

og vemod kryper inn i mitt hjerte.

 

For meg er det som om jeg skulle lagt

mine hender på ditt hode,

bedende om at Gud skulle beholde deg

så ren og skjønn og vakker.

Wanderlied

Wohlauf! noch getrunken den funkelnden Wein!

Ade nun, ihr Lieben! geschieden muß sein.

Ade nun, ihr Berge, du väterlich' Haus!

Es treibt in die Ferne mich mächtig hinaus.

 

Die Sonne, sie bleibet am Himmel nicht stehn,

Es treibt sie, durch Länder und Meere zu gehn.

Die Woge nicht haftet am einsamen Strand,

Die Stürme, sie brausen mit Macht durch das Land.

 

Mit eilenden Wolken der Vogel dort zieht

Und singt in der Ferne ein heimatlich' Lied,

So treibt es den Burschen durch Wälder und Feld,

Zu gleichen der Mutter, der wandernden Welt.

 

Da grüßen ihn Vögel bekannt überm Meer,

Sie flogen von Fluren der Heimat hierher;

Da duften die Blumen vertraulich um ihn,

Sie trieben vom Lande die Lüfte dahin.

Die Vögel, die kennen sein väterlich' Haus,

Die Blumen, die pflanzt' er der Liebe zum Strauß,

Und Liebe, die folgt ihm, sie geht ihm zur Hand:

So wird ihm zur Heimat das ferneste Land.

Come! one more drink of sparkling wine!

Adieu now, you loved ones! we must part.

Adieu now, you mountains and you, my parental home!

I've got a powerful desire to go out into the world.

 

The sun, it does not linger in the sky;

it is driven to go across land and sea.

The wave does not cling to one shore;

storms rage with power across the country.

 

With hastening clouds, the bird there flies,

and sings in distant lands its native song.

So is a young man driven to go through woods and fields,

to match his mother, the wandering world.

 

Birds greet him familiarly over the sea;

they have flown here from the fields of his homeland;

the scent of flowers is familiar to him:

they have been driven here from his homeland by the winds.

 

The birds who know his parental home;

the flowers that he grew for bouquets for his love;

and Love, who follows him: they are all close by,

so he is always at home in the most distant land.

Så - nok et glass av den boblende vin!

Farvel nå, dere kjære! Nå må vi skilles.

Farvel nå, dere fjell og faderhus!

Jeg har en sterk trang til å reise ut i verden.

Solen blir ikke stående på himmelen,

den drives til å gå over land og sjø.

Bølgene blir ikke værende ved en strand;

stormene raser med kraft gjennom landet.

Med ilende skyer trekker fuglene

og synger i fjerne land sin fedelandssang.

Slik drives også den unge mann gjennom skoger og marker,

for å liknes sin moder, den vandrende verden.

Fuglene hilser ham velkjent over havet;

de har flydd dit fra markene i hans hjemland;

blomstenes duft er ham velkjent:

de er drevet hit med vindene fra hans hjem.

 

Fuglene kjenner hans faderhus,

og blomstene han plukket i kranser for sin kjæreste;

Og kjærligheten som følger ham, den er ham nær,

slik at han alltid kan føle seg hjemme i det fjerne land.

Was will die einsame Träne

Was will die einsame Träne?

Sie trübt mir ja den Blick.

Sie blieb aus alten Zeiten

In meinem Auge zurück.

 

Sie hatte viel leuchtende Schwestern,

Die alle zerflossen sind,

Mit meinen Qualen und Freuden

Zerflossen in Nacht und Wind.

 

Wie Nebel sind auch zerflossen

Die blauen Sternelein,

Die mir jene Freuden und Qualen

Gelächelt ins Herz hinein.

 

Ach, meine Liebe selber

Zerfloß wie eitel Hauch!

Du alte, einsame Träne,

Zerfließe jetzunder auch!

What does this solitary tear mean?

- it so blurs my gaze.

It has lingered since long ago

behind my eye.

 

It had several shining sisters,

which have all flown away

with my agonies and joys,

flown away in night and wind.

 

Like mist have also faded away

the blue little stars

through which my joys and agonies

were smiled into my heart.

 

Alas, my love itself

has vanished, like a vain breath!

You old, lonely tear,

flow down then and be gone!

Hva betyr denne ensomme tåre?

Den formørker mitt blikk.

Fra de gamle tider

har den forblitt i mitt øye.

Den hadde mange lysende søstre,

som alle har flydd avgårde,

med mine kvaler og gleder,

flydd avgårde i natt og vind.

Slik som tåke også har smeltet bort 

de små blå stjerner,

som gjennom mine gleder og kvaler

smilte meg inn i mitt hjerte.

Akk, min kjærlighet har i seg selv

forsvunnet som en forfengelig pust!

Du gamle, ensomme tåre,

strøm ned og blir så borte!

Dein Angesicht

Dein Angesicht so lieb und schön,

Das hab' ich jüngst im Traum gesehn,

Es ist so mild und engelgleich,

Und doch so bleich, so schmerzenreich.

 

Und nur die Lippen, die sind rot;

Bald aber küßt sie bleich der Tod.

Erlöschen wird das Himmelslicht,

Das aus den frommen Augen bricht.

Your face so lovable and fair:

I saw it recently in a dream.

It is so mild and angelic,

and yet so pale, so pale with pain!

 

And only your lips are red;

but soon Death will kiss them pale.

Out will go the heavenly light that reflects out from your innocent eyes.

Ditt kjære og vakre ansikt

så jeg nylig i en drøm.

Det er så mildt og likt en engels,

men dog så blekt, og fullt av smerte.

Og kun leppene er røde;

men snart skal de blekt kysse døden.

Forløst blir da det himmelske lys

som bryter ut av dine fromme øyne.

Lied der Suleika

Wie mit innigstem Behagen,

Lied, empfind' ich deinen Sinn,

Liebevoll du scheinst zu sagen,

Daß ich ihm zur Seite bin;

 

Daß er ewig mein gedenket,

Seiner Liebe Seligkeit,

Immerdar der Fernen schenket,

Die ein Leben ihm geweiht.

 

Ja, mein Herz es ist der Spiegel,

Freund, worin du dich erblickt,

Diese Brust, wo deine Siegel

Kuß auf Kuss hereingedrückt.

 

Süßes Dichten, lautre Wahrheit,

Fesselt mich in Sympathie,

Rein verkörpert Liebesklarheit

Im Gewand der Poesie!

As with the most intimate pleasure,

o song, I feel your sense;

lovingly you seem to say,

that I am always beside him;

 

That he thinks of me always,

and bestows the bliss

of his love evermore on the distant one who has dedicated her life to him.

 

Yes, my heart is a mirror,

my friend, in which you see yourself;

this breast, where your seal you pressed,

kiss after kiss.

 

Sweet poems, clear truth

bind me in sympathy --

purely embody the clarity of love

in the garb of poetry!

Som med den inderligste glede,

o sang, føler jeg din sjel;

full av kjærlighet er det som om du vil si meg at jeg alltid står ved hans side;

At han alltid tenker på meg,

og at hans kjærlighets salighet

alltid skjenkes den langt der borte

som har viet livet sitt til ham.

Ja, mitt hjerte er et speil,

min venn, hvori du ser deg selv;

dette bryst, hvor du trykket ditt segl,

kyss etter kyss.

Vakre dikt, skjær sannhet

binder meg sammen i sympati,

omgir kjærlighetens klarhet

i poesiens kledninger!

Ständchen

Komm' in die stille Nacht,

Liebchen, was zögerst du?

Sonne ging längst zur Ruh',

Welt schloss die Augen zu.

Rings nur einzig die Liebe wacht.

Liebchen, was zögerst du?

Schon sind die Sterne hell,

schon ist der Mond zur Stell',

eilen so schnell, so schnell.

Liebchen, mein Liebchen, drum eil' auch du!

Einzig die Liebe wacht,

ruft dich allüberall.

Höre die Nachtigall,

hör' meiner Stimme Schall,

Liebchen, o komm in die stille Nacht!

Unfortunately no english text available.

Kom til meg i den stille natten,

min kjære, hvorfor nøler du?

Solen har for lengst gått til ro,

verden har lukket øynene.

Rundt omkring er det kun kjærligheten som våker.

Min kjære, hvorfor nøler du?

Allerede lyser stjernene,

allerede er månen på plass,

iler så hurtig avgårde.

Kjæreste, min kjæreste, så il også du!

Kun kjærligheten våker,

roper til deg overalt fra.

Hør nattergalen,

hør min stemme lyde,

kjæreste, å kom i den stille natten!

Widmung

Du meine Seele, du mein Herz,

Du meine Wonn’, O du mein Schmerz,

Du meine Welt, in der ich lebe,

Mein Himmel du, darein ich schwebe,

O du mein Grab, in das hinab

Ich ewig meinen Kummer gab.

 

Du bist die Ruh, du bist der Frieden,

Du bist vom Himmel mir beschieden.

Daß du mich liebst, macht mich mir wert,

Dein Blick hat mich vor mir verklärt,

Du hebst mich liebend über mich,

Mein guter Geist, mein beßres Ich!

You my soul, you my heart,

you my bliss, o you my pain,

you the world in which I live;

you my heaven, in which I float,

o you my grave,

into which I eternally cast my grief.

 

You are rest, you are peace,

you are bestowed upon me from heaven.

That you love me gives me my worth;

your gaze transfigures me;

you raise me lovingly above myself,

my good spirit, my better self!

Du min sjel, du mitt hjerte,

Du min lykke og du min smerte,

Du min verden – hvor jeg lever,

Du min himmel – hvor jeg svever,

Og du min grav, hvor jeg for evig

Begravet min bekymring.

 

Du er Roen, du er Freden,

Du er skjenket meg fra himmelen,

At du elsker meg, gjør meg noe verd,

Ditt blikk har gjort meg forklaret,

Din kjærlighet til meg er hevet over mitt selv,

Min gode ånd, mitt bedre jeg!

© 2020 by Marianne Beate Kielland email me